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Titel: Hapu: Teufel im Leib
Autor: Zandt, Michael
Verlag: Candela Verlag
Erschienen: 28. November 2011
ISBN-10: 3942635194
ISBN-13: 9783942635196
Seitenzahl: 273
Einband: Taschenbuch
Preis: 11,80 €
© Candela Verlag

Inhalt:

Die attraktive Hapu ist eine junge Frau, wie viele andere auch. Sie liebt ihr Motorrad, geht keiner Prügelei aus dem Weg und ist engagierter Fan der Stuttgarter Kickers. In mancher Hinsicht unterscheidet sich Hapu aber von der Mehrzahl ihrer Altersgenossinnen. Sie hat schneeweiße Haut, einen beweglichen Schwanz und manchmal Appetit auf Menschenfleisch! Quelle: Candela Verlag

Meine Meinung:

Hapu – Eine Menschenfresserin!

Der Klappentext beschreibt die Protagonistin, um die es geht, ziemlich genau!
Aber worum es in dem Roman geht, wird dagegen nicht erwähnt und ich werde auch nicht großartig darauf eingehen. Hapus Geschichte sollte jeder Interessierte einfach selbst lesen und darüber staunen. Denn diese hat es in sich!

Aufgewachsen in der Nähe von Stuttgart, arbeitet die junge Frau in einem Museum, deren Geschichte die ihrer Art erzählt: den Asartu. Diese sind die leibhaftigen Nachfahren des Lichtbringers, wogegen die Dämonen ihre christlichen Gegner sind.
Mit Hapu hat der Autor eine Figur erschaffen, wie ich sie persönlich noch nicht in der fantastischen Welt getroffen habe.
Während ich an Hapus alltäglichem Leben teilnehmen durfte, konnte ich mir immer besser ein Bild von der Dame machen. Kaum hatte ich eine genaue Vorstellung von ihr, schon gab es Action ohne Ende.
Die junge Asartu macht im Laufe des Buches eine enorme Entwicklung durch. Von einer kleinen Angestellten durchlebt sie verschiedene Situationen und wird dadurch mental und physisch immer stärker. Dabei stellt sich heraus, dass in ihr etwas schlummert, dass sie zu etwas ganz Besonderem macht. Diese Besonderheit macht sie allerdings auch zu einem Außenseiter und zu einem leichten Ziel, sodass sie immer wieder auf der Flucht ist und ständig Andere Wesen gegen sich hat.

Von einer speziellen Gruppe eingeladen, wird sie kurz darauf des Landes verwiesen, durchlebt eine militärische Laufbahn und endet allein im Regenwald, gejagt von Dämonen.
So ist es natürlich kein Wunder, dass in diesem Buch sehr vieles auf wenigen Seiten passiert. Eine extreme Situation nach der anderen, weswegen ich den Roman immer wieder zur Seite legen musste, um das Gelesene zu verarbeiten.
Dadurch wurde es auch nie langweilig, da Hapu von einer Actionszene in die nächste geriet und dabei weder ihren Stil noch ihre Motivation jemals verlor, was ich sehr bewunderte.

Die verschiedenen Länder, Örtlichkeiten und Gegenden wurden sehr anschaulich beschrieben. So fröstelte es mich in einem Kellergewölbe und mir wurde im Regenwald heiß. Ich konnte durch die realen Beschreibungen die jeweiligen Situationen hautnah miterleben.
Auch alle wichtigen Figuren wurden gut dargestellt.

Das Buch ist in drei Teile aufgegliedert, die den Werdegang von Hapus Entwicklung unterstreichen.
Der Roman beinhaltet auch mehrere Illustrationen, die Hapu in verschiedenen Situationen zeigen. Das machte das Werk abwechslungsreich und die Hauptfigur ist meiner Meinung nach sehr gut dargestellt. So in etwa stellte ich sie mir vor. Ich fand die Bilder richtig gut!
Das Format des Taschenbuches ist etwas größer als die Normalen, weshalb die Seitenzahl auch geringer ist. Aber umso spannender ist der Inhalt!

Fazit:

Lasst euch von einem Rohdiamant von Protagonistin eine Geschichte erzählen!
Ein fantastisches Buch aus der Moderne, erzählt von einem Autor der schnörkellos Hapus Abenteuer erzählt.
Ich bin gespannt, was es in Zukunft noch aus Michael Zandts Feder stammen wird!

Bewertung: 4 Sterne

Autorenportrait:

Michael Zandt, geboren 1967, lebt im Herzen des Stauferlandes. Im Jahr 2011 war eine seiner Geschichten für den „Deutschen Phantastik Preis“ nominiert. Quelle: Buchinhalt

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