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Artikel-Schlagworte: „Bayern“

Titel: Der Tote vom Oberhaus
Autor: Schmidbauer, Dagmar Isabell
Verlag: Edition Renumero
Erschienen: 1. Oktober 2012
ISBN-10: 3943395014
ISBN-13: 9783943395013
Seitenzahl: 377
Einband: Taschenbuch
Serie: Steinbacher & Hollermann
Preis: 12,80 €
© Dagmar Schmidbauer

Inhalt:

Im Fürstenkeller der Veste Oberhaus bricht ein Mann zusammen und verblutet hinter einer verschlossenen Tür. Er wurde mit einer mittelalterlichen Partisane erstochen. Doch nicht nur vom Täter fehlt jede Spur. Auch in der Wohnung des Toten weist nichts auf dessen wahre Identität hin. Das Passauer Ermittler-Duo Steinbacher und Hollermann tappt im Dunkeln.

Und plötzlich tauchen Frauen auf, die alle behaupten, mit dem Toten zusammen gewesen zu sein. Die Ermittlungen werden eine echte Herausforderung für die Mordkommission Passau, die Licht in das düstere Konstrukt, das der Tote um sich herum aufgebaut hat, bringen muss.

Was sie herausfindet, ist eine schmierige Inszenierung, die vor nichts und niemandem Halt gemacht hat, und die noch über den Tod hinaus weitere Opfer fordert. Nach „Marionette des Teufels“ ist dies der zweite Fall um das Ermittler-Duo Franziska Steinbacher und Hannes Hollermann. Quelle: Autorenhomepage

Meine Meinung:

Verwirrung pur!

In der Waffenkammer des Passauer Oberhauses wird eine Leiche entdeckt. Schnell wird den Ermittlern klar, dass dieser Fall schwer zu knacken wird, denn nichts passt bei dem Opfer zusammen. Es scheint, als habe er ein Doppelleben geführt, oder seine Mitmenschen nur einfach sehr gut an der Nase herumführen können.
Je mehr die Polizei über das Opfer erfährt, desto weniger passt zusammen…

Anfangs war ich nicht so sicher, ob der Roman mich trotz des interessanten Klappentextes überzeugen kann. Es ist zwar ein Regionalkrimi, doch Passau reizte mich bisher so gar nicht und der Titel und das Cover wirkten auch nicht wirklich prickelnd auf mich. Doch die Story straffte mich Lügen!

Der Krimi fängt mit verschiedenen Figuren an. Leider wurden sie nicht gleich zu Anfang vorgestellt. Doch je weiter ich in die Geschichte eindrang, umso besser lernte ich die Hauptfiguren kennen und mögen. Mit den Nebenfiguren wurde ich hingegen überhaupt nicht warm.
Die Sichtweisen wechselten ab und an, wobei die der Kommissarin Franziska Steinbacher am meisten vertreten war. Aber auch die anderen Sichten, in denen es um Figuren ohne Namen ging, waren sehr lange Nebenschauplätze, die mich ziemlich lange im Dunkeln tappen ließen.

Der Roman wurde gut, verständlich aufgebaut und obwohl es unvorhergesehene Wandlungen gab, war es nie schwierig, der Story zu folgen.
Im Gegenteil, diese Wendungen machten den Roman immer interessanter und spannender, je weiter ich in der Geschichte kam.

Manche Dialoge wurden im bayrischen Dialekt geführt, was mir besonders gefiel. Genau das liebe ich an Regionalkrimis besonders arg!
Leider kam es nicht so oft vor, wie ich es erhofft hatte.

Dass es sich bei diesem Roman um den zweiten Teil einer Serie handelt, bemerkte ich beim Lesen kaum. Ich kam auch gut ohne Hintergrundwissen vom ersten Band mit den Protagonisten und ihrem Umfeld super zurecht.

Fazit:

Alles in Allem war dieser Regionalkrimi mitreissend!
Daher bin ich nicht abgeneigt, die anderen Bände ebenfalls zu lesen. Und somit vergebe ich diesem tollen Roman vier von fünf Sternen.

Bewertung: 4 Sterne

Steinbacher & Hollermann-Reihe:

1. Marionette des Teufels
2. Der Tote vom Oberhaus
3. Und dann kam das Wasser

Autorenportrait:

Dagmar Isabell Schmidbauer lebt und arbeitet als Journalistin und Krimiautorin im Bayerischen Wald. Vor rund dreißig Jahren zog sie aus dem Rhein-Main-Gebiet in eine der schönsten Gegenden Deutschland, wo sie inzwischen mit ihrem Mann und den sechs gemeinsamen Kindern eine Heimat gefunden hat. Quelle: Amazon.de

Titel: Tod auf de Piste
Autor: Förg, Nicola
Verlag: Piper Verlag
Erschienen: 17. Juli 2012
ASIN: B008LTRT1K
Seitenzahl: 244
Einband: Ebook
Serie: Irmgard Mangold I
Preis: 7,99€
Cover © Piper Verlag

Inhalt:

Die Garmischer Kommissarin Irmi Mangold, die gerne mit der Motorsäge ins Holz fährt und auch mal im Stall ihres Bruders mithilft, und ihre junge Kollegin Kathi Reindl, allein erziehende Mutter mit chronisch schlechtem Gewissen, haben diesmal eine besonders harte Nuss zu knacken. Kurz vor Ende der Skisaison – im Tal ist längst Frühjahr – wird auf der Kandaharpiste ein Toter gefunden, ermordet per Kopfschuss. Das Merkwürdige daran: Der Mann trägt ein altmodisches Skioutfit mit einer WM-Startnummer von 1978. Weshalb musste er sterben? Und was hat es nur mit der seltsamen Montur auf sich? Ausgerechnet beim Dirndlkauf stößt Irmi auf eine heiße Spur … Der Auftakt zu einer neuen Krimiserie der Bestsellerautorin Nicola Förg! Quelle; Piper Verlag

Meine Meinung:

Eins, Zwei oder Drei?

Dieser Regionalkrimi hat es in vielerlei Hinsicht in sich. Negativ, wie auch positiv 😉
Aufmerksam wurde ich auf diesen Roman beim Stöbern von Ebooks auf diversen Plattformen. Und da es sich um einen Krimi mit Dialekt handelte, startete ich einen Versuch und wurde nicht enttäuscht.

Ein Querulant kommt im Ettal auf der Skipiste ums Leben und es gibt massig Leute, die verdächtig wirken.
Es ist ein Geduldsspiel, das die Ermittlerinnen gleichwohl wie der Leser durchleben müssen. Denn manche Gespräche mit Verdächtigen oder Zeugen gehen bei bestimmten Themen so sehr ins Detail, dass ich mir ab und an vorkam, als würde ich Fachliteratur lesen und keinen Krimi.
Doch dann gab es wiederum Situationen, die ich nur so überflog, weil sie richtig toll beschrieben wurden und richtig „Krimi“mäßig waren.
Und auch mit den Protagonisten, wobei Irmgard Mangold natürlich die richtige Hauptfigur war, wurde ich immer wärmer.

Der Leser wird mitten ins Geschehen gesandt, ohne Hintergrundwissen über die Protas. So war ich mir auch während des Lesens anfangs nie bewußt, ob dies nun der erste Fall von Irmi ist, oder nicht. Wobei die Reihenfolge nicht wirklich wichtig ist, da die Romane ineinander abgeschlossen sind.
Erst im Laufe des Buches gab es bruchstückhaft immer wieder ein paar Brotkrumen, was Privatleben und den Charakter von Irmgard und ihrer Kollegin anging.
Während dem Lesen hatte ich immer mehr das Gefühl hatte, dass die Autorin „Rosenheim Cops“ als Vorlage genutzt hatte, nur mit umgekehrten Rollen. Und mir gefällt das, ich finde es richtig genial!

Daher vergebe ich diesem Regionalkrimi vier von fünf Sternen und freue mich schon auf den nächsten Mangold-Krimi.

Bewertung: 4 Sterne

Irmgard Mangold:

1. Tod auf der Piste
2. Mord im Bergwald
3. Hüttengaudi
4. Mordsviecher
5. Platzhirsch
6. Scheunenfest

Autorenportrait:

Nicola Förg, gebürtige Oberallgäuerin, hat in München Germanistik und Geographie studiert und lebt heute mit ihrer Familie sowie mehreren Ponys, Kaninchen und Katzen auf einem Hof in Prem am Lech. In ihrer Krimiserie schickt die Bestsellerautorin das Kommissarinnenduo Irmi Mangold und Kathi Reindl an Tatorte im Voralpenland und in den Bergen, die ihr auch als Journalistin wohl bekannt sind. Quelle: Piper Verlag

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