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Archiv für 20. Mai 2011

Titel: Ruf des Blutes 2: Engelstränen
Autor: Carpenter, Tanya
Verlag: Sieben Verlag
Erschienen: 9. Mai 2008
ISBN-10: 3940235199
ISBN-13: 978-3940235190
Seitenzahl: 214
Einband: Broschiert
Serie: Ruf des Blutes II
Preis: 16,50 €
© Sieben Verlag

Inhalt:

Melissa Ravenwood ist nun ein Vampir. Doch ihre Seele leidet und selbst Armand ist machtlos gegen ihren Schmerz. Darum begibt sie sich in die Obhut des Lords Lucien von Memphis, um mit seiner Hilfe ihre menschliche Seite zu verlieren und ihre neue Natur als Vampir zu akzeptieren. Nicht ahnend, dass sie damit den bedrohlichen Visionen, die sie seit ihrer Wandlung quälen, den Weg bereitet. In Miami heftet er sich an ihre Fersen – ein Dämon mit einem Herz so schwarz wie die Finsternis. Kurz darauf verwandeln sich Flüsse und Meere in Blut. Melissa muss die Ursache herausfinden und das Vorhaben ihres Widersachers vereiteln, sonst droht der Welt die ewige Nacht. Quelle: Sieben Verlag

Meine Meinung:

Diesen zweiten Teil der „Ruf des Blutes“ – Serie durfte ich bei einer autorenbegleitenden Leserunde genießen.
Da ich den ersten Band Anfang des Jahres gelesen hatte, wusste ich glücklicherweise noch einige Bruchstücke, weswegen ich gleich zu Anfang gut in die Geschichte fand.
Melissa, die Protagonistin, wurde in einen Vampir verwandelt und gewöhnte sich nun an ihren „neuen“ Körper. Doch trotz Armands aufrichtiger Liebe zu ihr und ihrer Arbeit im Ashera-Orden bleibt sie innerlich ständig unruhig, weiß nicht mehr, wo sie eigentlich hingehört.
Diese Unruhe und ihre Zerrissenheit wurden sehr gut beschrieben. Ich konnte richtig mit ihr fühlen.

Und so folgt sie schließlich dem Ruf des Lords, dem sie, wie auch Armand, als Vampir untersteht. Durch die Schule bei Lucien bekam Melissa, und dadurch auch ich, die Geschichte über die Ursprünge der Vampire zu lesen.
Lord Lucien führte sie nach und nach in ihr neues „ich“ ein und lehrte sie, mit ihrem inneren Dämon zurecht zu kommen.
Da sie jedoch ihre Menschlichkeit nicht ganz aufgeben will, werden manche Belehrungen schmerzhaft – für ihren Körper und ihre Seele.
Dabei wurden auch Visionen freigesetzt, mit denen sie sich dann das ganze Buch über beschäftigen musste.

Der gesamte Roman wirkte auf mich richtig düster, was mir ab und an eine Gänsehaut bescherte.
Vielleicht lag es an der mächtigen und ständigen Präsenz von Lucien, der in diesem Band alles an sich riss. Ihn durfte ich dadurch richtig kennen lernen, mit allen dunklen und manchen hellen Seiten.
Im ganzen Buch merkte ich, dass er auf etwas bestimmtes hinaus will, und dazu braucht er Melissa.
Sie hingegen ist vollauf damit beschäftigt, einen wahnsinnigem Vampir zu jagen, der durch sie an etwas gelangte, womit er die Welt verändern kann …

Immer wieder geriet sie in Situationen, die sie in missliche Lagen brachte. Wie auch schon im ersten Teil der Serie haderte ich mit ihr und konnte manche Dinge, die sie tat, einfach nicht verstehen. Ich glaube allerdings, genau das wollte die Autorin bezwecken.
Auch die Lycaner bekamen in diesem Roman eine kleine Rolle, was mich sehr freute. Seit einiger Zeit sind mir nämlich allgemein die Werwölfe ans Herz gewachsen.

Dazu war Melissa zwischen zwei Männern hin- und hergerissen. Auf der einen Seite liebt sie Armand aus tiefstem Herzen, wie ein Mensch es tut, und auf der anderen Seite fühlte sie sich ununterbrochen von Lucien angezogen. Sie konnte sich ihm nie widersetzen.
Dieses „Tauziehen“ wurde sehr gut beschrieben.
Auch die Figuren, jede einzelne, die eine Rolle spielte, wurde genau dargestellt. Ich konnte mir von den wichtigsten Charakteren ein gutes Bild machen.
Nur Armand kam in diesem Teil etwas zu kurz. Er war dieses Mal nur eine Randfigur, der Botenjunge und Bodyguard für Melissa, mehr leider nicht. In diesem Roman wirkte er auf mich richtig farblos.

Tanya Carpenter konnte die verschiedenen Stimmungen einfach wundervoll anschaulich und gefühlvoll darstellen.

Der Schreibstil war flüssig und ich konnte eine Verbesserung der Autorin herauslesen, was mich ungemein für sie freut!
Die Kapitel sind unterschiedlich lang. Meistens waren sie durch Absätze etwas aufgelockert und allein Melissas Sicht wurde in der Ichform erzählt. Doch auch andere Blickwinkel bekam ich zu lesen, so hatte ich immer einen allumfassenden Blick.
Da ich das Sieben-Verlag-Format besitze, kann ich sagen, das dieses gut in der Hand lag. Nur die kleine Schrift war auf Dauer etwas anstrengend.

Meine Meinung:

Für diesen gelungenen zweiten Teil der „Ruf des Blutes“ – Serie vergebe ich fünf volle Sterne.
Weiter so Tanya Carpenter!

Bewertung: 5 Sterne

Ruf des Blutes-Reihe:

1. Tochter der Dunkelheit (September 2007)
2. Engelstränen (Mai 2008 )
3. Dämonenring (April 2009)
4. Unschuldsblut (Mai 2010)
5. Erbin der Nacht (Mai 2011)

Autorenportrait:

Tanya Carpenter, gelernte Bankkauffrau, arbeitet als Vertriebsassistentin, wenn sie nicht ihrer wahren Berufung, dem Schreiben, nachgeht. Sie hat mittlerweile drei Romane der „Ruf des Blutes“-Serie veröffentlicht und schreibt darüber hinaus Gedichte und Kurzgeschichten.
Quelle: Amazon

© 18.10.2010

 

Armstrong, Kelley – Schattentstunde

Armstrong, Kelley – Seelennacht

Chattam, Maxime – Die Gemeinschaft der Drei

Chattam, Maxime – Im Reich der Königin

Chattam, Maxime – Der Krieg der Kinder

Grant, Sara – Neva

Kizer, Amber – Dunkle Umarmung

Riggs, Ransom – Die Insel der besonderen Kinder

St. Crow, Lili – Verflucht

St. Crow, Lili – Verraten

Thiemeyer, Thomas – David und Juna

10.5.2011

17.5.2011

20.5.2011

27.5.2011

 

Anlauff, Christine – Katzengold

Anlauff, Christine – Katzengold Conny

Anlauff, Christine – Katzenmond

Despain, Bree – Die dunkle Gabe

Despain, Bree – Urbat: Der verlorene Bruder

Fiolka, Birgit – Blutschwestern

Maxime Chattam – Im Reich der Königin

 

Nora Roberts – Im Schatten der Wälder

 

 

Toman, Claudia – Jagdzeit

 

Harrison, Michelle – Hinter dem Augenblick

Harrison, Michelle – Zwischen den Nebeln

Meister, Derek – Ghosthunter

Verlage, von denen ich Bücher gelesen habe:

Aufbau

Bastei Lübbe

Blanvalet

Carlsen

cbj

Der Club

dtv

Diana

Droemer Knaur

Egmont LYX

Feder & Schwert

Fischer

Gerth Medien

Gmeiner

Goldmann

Gustav Kiepenhauer

Heyne

Limes

Loewe

Mira

Mohland

Oetinger

PAN

Penhaligon

Piper

Rowohlt

Script 5

Sieben

Ullstein

Titel: Ghosthunter: Das Licht, das tötet
Autor: Meister, Derek
Verlag: Loewe Verlag
Erschienen: 15. Januar 2009
ISBN-10: 3785562624
ISBN-13: 978-3785562628
Seitenzahl: 439
Einband: Hardcover
Serie: „Das Licht, das tötet“-Trilogie I
Preis: 16,90 €
Empfohlenes Alter: 12 – 15 Jahre
© Loewe Verlag

Inhalt:

Ian ist 17 Jahre alt, als er eine unglaubliche Entdeckung macht: Er kann Geister sehen, die alles, was sie berühren, verbrennen. Durch Zufall erfährt er, dass auch sein Vater die mysteriösen Lichtwesen sah. Sind die Geister gar schuld am Tod seines Vaters oder am Verschwinden seines Großvaters, der seit 1967 als verschollen gilt? Gemeinsam mit seinem besten Freund Bpm beschließt er, das Geheimnis zu lüften. Ian ahnt nicht, dass sein Vater ein gefährliches Doppelleben führte – und dass sein Schicksal eng mit dem der 19-jährigen Chiyo aus Tokio verknüpft ist. Doch während Chiyo auf der Flucht vor der Polizei ist, liefern sich Bpm und Ian eine wilde Verfolgungsjagd mit zwei Killern … Quelle: Loewe Verlag

Meine Meinung:

Durch das geheimnisvolle Cover wurde ich auf diese Trilogie aufmerksam. Nachdem der Klappentext auch interessant klang und mich neugierig machte, musste ich diesen ersten Teil einfach haben.

Ian ist ein 17jähriger Junge, der als Kind seltsame Visionen von „Geistern“ hatte. Nachdem er medikamentös ruhiggestellt wurde, ließen diese Halluzinationen nach.
Seit Kurzem hat er diese Wahnvorstellungen wieder und nun sind diese Trugbilder real geworden. Erst brannte einer dieser Geister einen Hangar nieder, kurz darauf wurde Ians Hund von einem dieser Wesen getötet.
Als Ian eine Lüge über seinen verstorbenen Vater aufdeckt, macht er sich auf die Suche nach der ganzen Wahrheit. Denn dieser, das wird Ian auf den Spuren seines Vaters schnell klar, hatte wohl ebenfalls solche Visionen und konnte Geister sehen.
Begleitet wird Ian dabei von seinem besten Kumpel Benjamin, genannt Bpm. Der glaubt zwar nicht an solche Geschöpfe, lässt sich dieses „Abenteuer“ aber nicht entgehen.
Gemeinsam ziehen sie durch halb England, jedem Brotkrümel folgend, der auf Ians Vater deutet. Als wäre diese Reise nicht schon beschwerlich genug, werden sie schon bald von zwei zwielichtigen Typen verfolgt, die ganz ähnliche Gründe haben, die Wahrheit über Ian, dessen Vater und Großvater herauszufinden.
Und so beginnt eine gefährliche Flucht für die beiden Jungs, deren Ausflug zu einem wahren Abenteuer wird!

Unterbrochen wird diese Handlung von zwei Nebenschauplätzen an verschiedenen Orten auf der Welt.
Zum einen gibt es da die 19jährige Chiyo aus Japan, die ein regelrechter Technikfreak ist und eigentlich nur das Basteln an Robotern im Kopf hat. Doch an einem Abend macht sie Bekanntschaft mit einem Geheimnis ihrer Großmutter, worauf etwas geschieht, was Chiyos Leben total verändert. Seitdem ist sie auf der Flucht …
Parallel wird im ewigen Eis des Südpols die Arbeit von Dr. Daniel Rheinberg, einem Wissenschaftler, der für einen wirtschaftlichen Arbeitgeber eine Forschung betreibt, plötzlich aus dem Nichts zunichtegemacht. Seine Minikameras, die kilometertief im Eis begraben sind, fallen reihenweise aus. Eine Anomalie, für die es keine Erklärung gibt. Um diesem Phänomen nachzugehen, setzt er sogar seine Karriere aufs Spiel …

Diese drei nebeneinander laufenden Handlungsstränge wiesen bis zum Schluss keine Verbindung zueinander auf. Trotzdem wurde es immer greifbarer, dass alles zusammenhängt. Auch fand ich zumindest eine Verbindung zwischen Chiyo und Ian im Roman versteckt.
Jede Geschichte für sich wurde sehr gut geschildert und ließ mich mitfiebern, was im nächsten Schritt geschieht.
Am Ende begann in allen drei Erzählungen ein neuer Lebensabschnitt, auf dessen Entwicklung ich mich jetzt schon freue.

Die Beschreibungen von Handlungen, Örtlichkeiten, Figuren oder Geistern waren teilweise sehr präzise und gut nachvollziehbar dargestellt.
Auch der Fachjargon des Forschers wurde entweder gleich im Text erklärt oder kann im hinteren Teil des Buches in einem Glossar nachgeschlagen werden. Dort wurden auch spezielle japanische Ausdrücke erklärt oder jugendliche Umgangssprache übersetzt.

Der erste Teil dieser Trilogie war für mich eher eine Einleitung. Trotzdem wurde es durch die Hetzjagd der beiden Jungs Ian und Bpm und die Vorkommnisse der anderen Handlungsstränge immer spannender. Ich fieberte mit Ian mit, war von Chiyos technischen Fähigkeiten begeistert und fand die Geschehnisse am Südpol interessant. Durch den Wechsel der Ereignisse gab es Cliffhanger, die mich immer antrieben, am Buch dran zu bleiben.
Zu erwähnen sei noch, dass es sich hierbei um ein Jugendbuch handelt. Das wird an dem flüssigen und einfach gestrickten Schreibstil und an den kurzen Sätzen deutlich.

Fazit:

Eine tolle Geschichte, die meine Neugierde auf die Folgebände weckt!
Von mir gibt es drei bis vier von fünf Sternen.

Bewertung: 3_5 Sterne

„Das Licht, das tötet“-Trilogie:

1. Ghosthunter
2. Ghostfighter
3. Ghostmaster

Autorenportrait:

Derek Meister wurde 1973 in Hannover geboren. Er studierte Film- und Fernsehdramaturgie an der Filmhochschule Potsdam/Babelsberg und schreibt seit 2000 erfolgreich Spielfilme, Event-Movies und Serien fürs deutsche Fernsehen.
Seine historische Krimireihe „Rungholt“ [Rungholts Ehre] wurde für den Friedrich-Glauser-Krimipreis nominierten. Die Reihe um den bärbeißigen Patrizier – der 1390 Lügner, Mörder und Schlächter in den dunklen Gassen Lübecks jagd – ist längst kult.
Derek Meister ist verheiratet und arbeitet seit 1999 als freier Autor. Er lebt in Niedersachsen.

Quelle: Amazon

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