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~ Von Anfang bis Ende ~

Titel: Mordsviecher
Autor: Förg, Nicola
Verlag: Piper ebooks
Erschienen: 12. März 2012
ASIN: B0070X87VY
Seitenzahl: 452
Einband: eBook
Serie: Irmgard Mangold IV
Preis: 8,99€
© Piper Verlag

Inhalt:

Noch schnattern sie glücklich vor sich hin, die artgerecht gehaltenen Gänse, deren Daunen in der Firma von Kilian Stowasser zu edlen Jacken und Schlafsäcken verarbeitet werden. Doch warum ist der Unternehmer unter so seltsamen Umständen zu Tode gekommen? Hatte er doch Dreck am Stecken? Irmi Mangold und Kathi Reindl haben es mit einem kniffligen Fall zu tun, bei dem nicht nur Gänse ihre Federn lassen müssen … Piper Verlag

 

Meine Meinung:

Animal Hoasting oder Mord?

Was hier gleich zu Anfang passiert, kann ich kaum in Worte fassen…
Irmi wird von Kollegen zu einem Grundstück gerufen, ohne Anmerkung, dass es eine Leiche gibt.
Als sie dort mit ihrer Kollegin Kathi eintrifft, ist sie entsetzt und schockiert, was sie dort zu sehen bekommt. Es muss entsetzlich gewesen sein.
Verwahrloste und abgemagerte Pferde, darunter auch Zertrampelte, zig Hunde in ihrem eigenen Kot, Hasen ohne Ohren, da Wellensittiche mit ihnen eingesperrt waren und vor Hunger diese angepickt haben…
Alle anwesenden Beamten sind wie vor den Kopf gestoßen.
Und dann gibt es doch noch eine menschliche Leiche, umzingelt von lauter Reptilien.

Dieser Regionalkrimi fängt schon sehr fesselnd an. Die Dramatik, Sprachlosigkeit und das Entsetzen aller kam so gut rüber, dass ich ebenfalls nur schockiert war.
Der Schreibstil von Nicola Förg erzählte mir gut verständlich und mit allem Wissenswerten von der Gegend und den wichtigsten Figuren, worum es in ihrem 4. Fall um Irmgard Mangold geht.
Ihre Art, die schrecklichen Details zu beschreiben waren richtig gut!

Ich bin jedenfalls immer noch von dieser Serie begeistert und hoffe, dass es noch viele Bände dazu geben wird.
Daher gibt es für den vierten Fall von Mangold ganze fünf Sterne.

Bewertung: 5 Sterne

Irmgard Mangold-Reihe:

1. Tod auf der Piste
2. Mord im Bergwald
3. Hüttengaudi
4. Mordsviecher
5. Platzhirsch
6. Scheunenfest

Autorenportrait:

Nicola Förg, gebürtige Oberallgäuerin, hat in München Germanistik und Geographie studiert und lebt heute mit ihrer Familie sowie mehreren Ponys, Kaninchen und Katzen auf einem Hof in Prem am Lech. In ihrer Krimiserie schickt die Bestsellerautorin das Kommissarinnenduo Irmi Mangold und Kathi Reindl an Tatorte im Voralpenland und in den Bergen, die ihr auch als Journalistin wohl bekannt sind. Piper Verlag

Titel: Megapolis
Autor: Elbel, Thomas
Verlag: Edel:eBooks
Erschienen: 04. November 2013
ASIN: B00OLYPGNW
Seitenzahl: 476
Einband: eBook
Preis: 4,99 €
© Autorenhomepage

Inhalt:

Eine Geschichte von Tod, Liebe und Verrat in einer fernen Welt.

Ende des 21. Jahrhunderts ist die Erde durch einen nuklearen Holocaust weitgehend zerstört. Die Menschheit bereitet ihren Exodus auf den Mars vor, wo die Novaten, künstliche Menschen, als Arbeitssklaven eine gigantische Stadt im Krater eines Vulkans errichten. Doch dann revoltieren die Novaten gegen das grausame Joch der menschlichen Herrschaft. Die wenigen überlebenden Menschen gehen in den Untergrund.

Der Novat Seth ist Mitglied der Jäger, deren Auftrag es ist, die letzten Menschen aufzuspüren und zur Strecke zu bringen. Als er im Zuge dieser Jagd auf Tessa, die schöne Anführerin einer menschlichen Terrorgruppe, trifft, glaubt sie, in ihm den Sohn des irdischen Gründers der Marskolonie zu erkennen. Seth muss sich die Frage stellen, ob sein ganzes Leben auf einer Lüge gründet. Autorenhomepage

Meine Meinung:

Mensch? Oder Novat?

Ich habe mich an diesen Roman gewagt, da ich von seinem Erstlingswerk damals so begeistert war. Dieses wurde sogar mein Jahreshighlight von 2011.

Im Grunde klingt es nach einer richtig guten Story, die auf dem Planeten Mars spielt.
Es geht um Klone auf mechanischer Basis, hier Novaten genannt, die ihre Schöpfer, uns Menschen, verfolgen und töten.
Ein Novat wird von der Menschenfrau Tessa überrumpelt und ins Grübeln gebracht. Ihre Argumentation ist gut, wodurch er ihr ziemlich schnell Glauben schenkt und sich bald darauf für eine Seite entscheiden muss…

Aber bevor das passiert, darf der Leser erfahren, was Novaten sind, wozu sie gemacht wurden, und was für eine Art Novat Seth ist. Er ist Menschenjäger!
Im Wechsel wird parallel erklärt, wie es den Menschen auf dem Mars ergeht und was sie planen. Immer auf der Hut vor den Jägern.
Zwischendurch darf man ab und an auch erfahren, was im Rat der Novaten geplant ist und im Laufe der Geschichte kommt auch raus, wie es zu dieser Revolte und der dazugehörigen Menschenjagd kam.
Kaum kann Tessa Seth über sein Dasein und ihr Dasein aufklären, werden sie auch schon wieder getrennt.
Dadurch hat Seth natürlich die Möglichkeit, besser über das Gesagte nachzugrübeln. Er muss aber nach und nach immer wieder eine Entscheidung fällen, und jede Entscheidung ist in eine Richtung bindender.

Alles in Allem ist die Geschichte schlüssig und interessant zu lesen. Doch leider ist es überhaupt nicht mein Genre. Ich wurde mit den Protagonisten einfach nicht warm.
Zudem stellte ich für mich eine Parallele mit einer TV-Serie her, bei der es im Grunde um genau dasselbe ging. Daher war ich beim Lesen etwas enttäuscht, dass es sich für mich extrem ähnelte…
Auch einige „Fachwörter“ was Fortbewegungsmittel und dergleichen betraf, werden eigentlich gar nicht erklärt. Sowas finde ich nicht so schön.
Dazu kam, das ich diesem Werk von Beginn an anmerkte, dass dies das erste Buch des Autors ist. Seine Schreibweise war noch sehr holprig und unreif, wenn ich das so schreiben darf. Dagegen ist sein Debütroman „Asylon“ um Welten besser.

Nichts destotrotz ist es eine Interessante Geschichte, welche manchen SiFi-Liebhaber mit Sicherheit von den Socken haut.
Meine Bewertung fällt mit drei von fünf Sternen zwar etwas trübe aus. Dennoch freue ich mich auch Thomas Elbels 3. Buch zu lesen, welches sich schon auf meinem SUB befindet.

Bewertung: 3 Sterne

Autorenportrait:

Thomas Elbel, Jahrgang 1968, aufgewachsen hinter den beschaulichen Kulissen Hildesheims, studierte Rechtswissenschaften, die bekanntlich dunkelste aller dunklen Künste, in Deutschland und den USA.
Anschließend erlitt er einen jahrelangen Anfall beruflicher Gestaltwandelei. Als Anwalt, Syndikus, Doktorand, Dozent und schließlich Ministerialreferent versuchte er sich an der Stiftung maximalen Unheils, nur um sich am Ende vor seinen Verfolgern mit knapper Not in eine Professur zu retten.
Unheilvolle Zukunftsszenarien von Blade Runner bis Matrix faszinierten ihn schon seit früher Jugend.
Nachdem sein Plan, die Welt an den Rand des Abgrunds zu bringen, vorerst gescheitert ist, zerstört er sie jetzt von seinem Wohnort Berlin aus zumindest literarisch. „Asylon“ ist sein Romandebüt.
Autorenhomepage

Titel: Hüttengaudi
Autor: Förg, Nicola
Verlag: Piper Verlag
Erschienen: 17.03.2011
ASIN: B004YZKCO6
Seitenzahl: 212
Einband: Ebook
Serie: Irmgard Mangold III
Preis: 7,99€
© Piper Verlag

Inhalt:

Kommissarin Irmi Mangold ärgert sich: Warum hat sie sich nur von ihrer Nachbarin zu dieser albernen Schrothkur in Oberstaufen überreden lassen? Und dann steht sie am Urlaubsort plötzlich vor einem Toten, der ihr mehr als bekannt vorkommt: ihrem Exmann Martin Maurer … Währenddessen hat es Kollegin Kathi Reindl in Garmisch mit dem toten Liftmann Xaver Fischer zu tun, der zu Lebzeiten im Skiclub mitmischte. Ein arger Dorn im Auge war ihm die moderne Skihütte, deren Wirte er so piesackte, dass sie schließlich verkaufen wollten. Zwei Mordfälle an zwei verschiedenen Orten, aber beide Male dieselbe Todesursache – alles nur Zufall? Quelle: Piper Verlag

Meine Meinung:

Irgendwann überfällt einen immer die Vergangenheit…

Irmgard Mangold, Kommissarin bei der Mordkommission, ist eigentlich im Urlaub, oder wie man eine Schrothkur auch immer nennen mag 😉 Als ein Mord passiert!
Sie ist gezwungener Maßen bei dieser Kur, als sie in kürzester Zeit zwei Todesfälle aus dieser Bredouille holen. Dabei geschah einer davon ganz in ihrer Nähe und versetzt sie mit einem Schlag in ihre Vergangenheit zurück. Nachdem ihre Kollegen im heimischen Gewässer ebenfalls einen Toten sichten, ist es mit dem „Urlaub“ vorbei und Irmi entkommt der Pein des Hungerns.
Was auf den ersten Blick als purer Zufall aussieht, denn beide Opfer sind in verschiedenen Landkreisen ermordet worden, erweist sich mit der Zeit ganz anders…

Bei diesem dritten Teil der Serie um Kommissarin Mangold, dauerte es leider ca. die Hälfte des Buches, bis es endlich etwas spannend wurde.
Nachdem es gut anfing, die beiden Leichen entdeckt wurden und es eigentlich mit den Ermittlungen losging, ließ es allerdings schnell wieder nach. Durch den Tod eines Opfers schwelgte Irmi viel in der Vergangenheit und bemitleidete sich teilweise selbst ziemlich heftig. Gepaart mit null Hinweisen, die der Polizei eine Durststrecke ergaben, ging es einfach nicht voran in dem Krimi.
Erst nach schätzungsweise der Hälfte des Buches kam endlich wieder Leben in die Geschichte und es tat sich was in dem Fall. Nachdem sich die ersten Hypothesen als falsch erwiesen, ging es dann Schlag auf Schlag in die richtige Richtung und es wurde zunehmend spannender.
Auf einmal war die Melancholie, die sich über der Geschichte wie ein feiner Nebel gebildet hatte, wie weggeblasen und die Ermittlerinnen konnten sich plötzlich vor Motiven nicht mehr retten.
Doch auch nachdem die Verbindung zwischen den zwei Toten zu Tage kam, ließ sich die Autorin mit dem wahren Motiv und dessen Auflösung dann etwas Zeit und spannte mich damit auf den letzten Seiten regelrecht auf die Folter. Das war wiederum genial!

Fazit:

Wieder einmal ein toller Krimi aus Förgs Feder, jedoch hat es bei diesem Band leider zu lange gedauert, bis etwas spannendes passierte. Daher kann ich diesem Krimi nur drei von fünf Sternen verpassen.

Bewertung: 3 Sterne

Irmgard Mangold:

1. Tod auf der Piste
2. Mord im Bergwald
3. Hüttengaudi
4. Mordsviecher
5. Platzhirsch
6. Scheunenfest

Autorenportrait:

Nicola Förg, gebürtige Oberallgäuerin, hat in München Germanistik und Geographie studiert und lebt heute mit ihrer Familie sowie mehreren Ponys, Kaninchen und Katzen auf einem Hof in Prem am Lech. In ihrer Krimiserie schickt die Bestsellerautorin das Kommissarinnenduo Irmi Mangold und Kathi Reindl an Tatorte im Voralpenland und in den Bergen, die ihr auch als Journalistin wohl bekannt sind. Quelle: Piper Verlag

22.10.2015

Titel: Calendar Girl
Autor: Gerdom, Susanne
Verlag: Qindie
Erschienen: 21. Mai 2014
ASIN: B00AWJ8B7I
Seitenzahl: 253
Einband: eBook
Preis: 3,99€

Inhalt:

Caro – frisch getrennt, ständig pleite, jobbt als Fitnesstrainerin und Erotikmodell. Drei Männer bringen Unruhe in ihr Leben: Fokko, ihr bester Freund, Yoshi, ihr Ex und Philipp van Bergen, Inhaber einer Werbeagentur.
Dann geschieht ein Mord und alle sind verdächtig. Caro muss entscheiden, wem sie vertraut und wem nicht – auf dem Spiel steht ihr Leben.
Quelle: Qindie Verlag

Meine Meinung:

Ich bin etwas verwirrt…

Zum einen ist da eine junge Frau, die ihr Leben genießt, auch mal einen ONS macht und vor nichts Angst zu haben scheint. Zum anderen gibt es da eine Frau, die, je weiter ich ins Buch eintauchte, traumatisiert ist und schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht hat.
Dumm nur, dass diese beiden Frauen ein und dieselbe sind!

Caro lebt in einer gemischten WG, hält sich mit einem Job in einem Fitnessstudio über Wasser und arbeitet ab und zu auch als Personal Trainer. Nebenbei hilft sie als Modell für Erotikportraits aus.
Ihr Leben scheint in geordneten Bahnen zu verlaufen, bis ihr Mitbewohner ihr seine Liebe gesteht. Gleichzeitig hat sie einen neuen Kunden, der die Bezeichung „Personal Trainer“ auch mal ganz anders sehen möchte.
Und mit beidem gleichzeitig ist sie erst einmal überfordert. Denn ihr neuer Kunde bringt mit seinen Trainingswünschen wieder Erinnerungen hoch, die sie völlig aus der Bahn werfen.
Zwischen ihrem ganzen Gefühls-Wirrwarr werden plötzlich Frauen ermordet, die Caro alle mehr oder weniger kennt!

Die Geschichte ist höchst interessant und wird aus verschiedenen Perspektiven geschildert.
Doch nachdem Caro Rückblendungen und Träume in ihre Vergangenheit hat, fängt das Ganze etwas an mich zu verwirren. Wenn das das Ziel der Autorin war, hat sie es sehr gut bei mir geschafft. Denn trotz ihrer Panik, die Caro manchmal in gewissen Situationen verspürt, reagiert sie doch zu rational. Erst nach und nach kamen bei Caro dann Gefühle hoch, die eher zu soetwas wie Angst passten.
Und so wurde das Chaos in meinen Gedankengängen langsam wieder etwas aufgelöst und ich konnte dem Roman gut folgen. Ich hatte auch schon meinen Verdächtigen, was die Morde betreffen.
Denn die toten Frauen kannte Caro nicht nur, es gibt auch noch andere Verbindungen…

Die Autorin machte es mir leider sehr schwer, eine klare Linie zu ziehen zwischen „Boah, voll klasse“ oder „Was für ein Schrott“, und mich für eine zu entscheiden.
Daher vergebe ich diesem Erotikthriller drei von fünf Sternen und ich denke, damit kann jeder leben.

Bewertung: 3 Sterne

Autorenportrait:

Susanne Gerdom lebt, wohnt und arbeitet im Familienverband mit vier Katzen und zwei Menschen in einer kleinen Stadt am Niederrhein, bezeichnet sich selbst als “Napfschnecke”, die ungern ihr Haus verlässt, und ist während ihrer wachen Stunden im Internet zu finden. Wenn sie nicht gerade schreibt. Manchmal auch, während sie schreibt.
Sie schreibt Fantasy für Jugendliche und Erwachsene für die Verlage Piper, ArsEdition und Ueberreuter. Man findet sie dort auch unter den Pseudonymen Frances G. Hill und Julian Frost.
Quelle: Qindie Verlag

23.10.2014

So, nach fast zwei Wochen Verspätung hier nun meine Geburtstagsgeschenke
Es sind nicht viele, dafür tolle

Von meinem Schatz
kinkade1000ariel

Von Cousine und Tante
randysinger-dastribunal180
magischesbücherregal

Und noch einen Amazongutschein von meinem Kumpel, sowie ein wenig Geld von meiner Schwiegermama und einem Dartkumpel

Titel: Bitterzart
Autor: Zevin, Gabrielle
Originaltitel: Birthright 1: All these things that I’ve done
Verlag: Fischer Verlage
Erschienen: 25.04.2013
ISBN-10: 384142130X
ISBN-13: 9783841421302
Seitenzahl: 522
Einband: Hardcover
Serie: Birthright-Trilogie I
Preis: 16,99 €
Empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
© Fischer Verlage

Inhalt:

Ein Mädchen zwischen High School und Verbrechen, zwischen Liebe und Verantwortung

New York 2083: Wasser und Papier sind knapp, Kaffee und Schokolade sind illegal. Smartphones sind für Minderjährige verboten und um 24 Uhr ist Sperrstunde. Die Balanchine Familie ist das Zentrum des illegalen Schokoladenhandels in New York. Doch die Eltern von Anya Balanchine sind bereits tot, und Anya ist mit 16 Jahren das Familienoberhaupt. Sie kümmert sich um ihre Geschwister und die kranke Großmutter, und versucht, sie alle möglichst aus dem illegalen Familiengeschäft rauszuhalten.
Von ihrer ersten großen Liebe Win kann sie sich allerdings nur sehr schwer fernhalten, dabei ist er ausgerechnet der Sohn des Oberstaatsanwaltes – ihres schlimmsten Feindes…

„Komm, wir gehen direkt zu meinem Vater“, sagte Win plötzlich.
„Und sagen ihm was?“
„Dass unsere Liebe so stark ist, dass er sie nicht verbieten kann.“

Eine Familie wie die Corleones, eine Liebe wie in Romeo und Julia – der erste Band der einzigartigen neuen Serie von US-Bestsellerautorin Gabrielle Zevin

Fischer Verlage

Meine Meinung:

Richtig, oder Falsch?
Gut, oder Böse?
Gerecht, oder Ungerecht?

Anya Balanchine ist siebzehn und wurde in eine Mafia-Familie hineingeboren. Ihr Vater war sozusagen der „Boss“. Mit diesem Familienzweig möchte sie allerdings nicht wirklich was zu tun haben.
Da sie jedoch sehr früh Waise wurde, ihre Großmutter mittlerweile nicht mehr für sie sorgen kann, ist sie für ihre kleine Schwester und ihren großen geistig behinderten Bruder verantwortlich.
Dadurch bleibt es nicht aus, dass sie ab und an Hilfe ihrer „Familie“ in Anspruch nimmt… Somit lastet ihr „Erbe“ trotzdem auf ihr, und überall wo sie hinkommt, eilt ihr der Name „Balanchine“ voraus. Dadurch hatte sie es nie irgendwo leicht.
Als sie sich auch noch mit einem neuen Schüler ihrer Schule anfreundet, dessen Vater angehender Staatsanwalt für New York werden möchte, gerät sie unwissentlich in einen Machtkampf, den sie selbst nicht gewählt hat und niemals haben wollte.
Wins Vater passt dessen Freundschaft zu einer Mafiatochter nicht und greift zu ungewöhnlichen Mitteln, die Anya unbewusst immer mehr in die Fußstapfen ihres Vaters drängen…

Die Autorin erzählte mir Anyas Geschichte so treffend und real, als würde mir die Protagonistin selbst ihre Lebensgeschichte erzählen. Die Geschichte liest sich zum Teil auch, als würde Anya Tagebuch in Form eines Romans führen. Dadurch sind natürlich sogenannte Randbemerkungen zwischendrin auch enthalten. Aber trotzdem las es sich wie ein Roman. Phantastisch!!!
Ich bin von dieser Erzählweise für ein Jugendbuch total begeistert.

Dass das Jugendbuch auch eine Art Dystopie ist, merkte ich eigentlich nur am Rande. Zwischendurch gab es vereinzelt Hinweise dazu, aber nicht explizit, worauf speziell eingegangen wurde. Bis vielleicht auf die Rationalisierung von Wasser, der Sperrstunde und dem Verbot von Schokoladen- und Kaffeebesitz. Und um die Balanchine-Schokolade geht es in dieser Trilogie ja auch.

Auch wird die Beziehung von Anyas durch ihre Mafia-Familie und Win, dem Sohn eines Staatsanwaltes etwas mit Romeo und Julia verglichen, deren Liebe auch nicht hätte sein dürfen. Doch so extrem kamen mir die Ähnlichkeiten überhaupt nicht vor und ich hatte dieses Paar beim Lesen eigentlich nie im Hinterkopf.

Sehr angetan war ich von den Wendungen, die sich durch den gesamten Roman zogen. Nicht immer ersichtlich und für manche Leser nicht immer nachvollziehbar, passierten Dinge mit und ohne Anyas Zutun, was die Spannung immer mehr steigerte. Und so hat sich der Jugendroman im Laufe der Geschichte äußerst gewaltig gesteigert was die Thematik und die Spannung betrifft.

Fazit:
Ich bin überwältigt von diesem Auftakt!
Nun bin ich sehr gespannt, wie es mit Anya Balanchine weitergeht und welche gewagten Entscheidungen sie noch treffen wird.
Somit verbleibe ich bei diesem genialen Roman bei fünf von fünf Sternen und mache es zu meinem Highlight im Mai 2015.

Bewertung: 5 Sterne+

Birthright-Trilogie:
1. Bitterzart
2. Edelherb
3. Extradunkel

Autorenportrait:

Gabrielle Zevin hat in Harvard Literatur studiert und lebt in Los Angeles. Sie hat bereits mehrere Romane sowie Drehbücher für Hollywoodfilme verfasst. Ihre Bücher standen für mehrere Wochen auf der New- York-Times-Bestseller-Liste, wurden in über zwanzig Sprachen übersetzt und mit vielen Preisen ausgezeichnet. Fischer Verlage

Fröhliche Weihnachten!

baum

Ich wünsche euch allen ein wunderschönes Weihnachtsfest, besinnliche Feiertage und Gottes Segen!
Auf das der ein oder andere Wunsch in Erfüllung gehen möge und jeder bei seinen Liebsten sein kann.

Ich bin schon sehr gespannt, was ich von meinen 2 Wichteln aus den Bücherforen Welt der Bücher und Ulli’s Büchercafé bekommen werde 😉

Titel: Weißer Schrecken
Autor: Finn, Thomas
Verlag: Piper
Erschienen: 11. Oktober 2010
ISBN-10: 3492267599
ISBN-13: 9783492267595
Seitenzahl: 490
Einband: Taschenbuch
Preis: 9,95 €
© Piper Verlag

Inhalt:

Unter Schnee und Eis lauert der Tod!

Fans von Stephen Kings »Es«, aufgepasst – dies wird der Winter des Schreckens! Die kalte Jahreszeit in Perchtal, einem einsamen Dorf im Berchtesgadener Land, scheint besinnlich wie immer. Bis eine Gruppe Jugendlicher einen grauenhaften Leichenfund macht: Ein junges Mädchen treibt unter dem Eis eines Sees, und es ähnelt den Zwillingen Miriam und Elke auf verblüffende Weise. Doch die beiden wissen nichts von einer Verwandten … Bei ihren Nachforschungen stoßen die Freunde auf ein blutiges Geheimnis, das der Pfarrer des Dorfs hütet. Und sie schrecken dabei eine uralte Macht auf, die ihre Rückkehr in unsere Welt vorbereitet. Quelle: Piper

Meine Meinung:

Schon das Cover wirkte auf mich sehr unheimlich.
In der oberen Hälfte ist ein menschliches Auge zu sehen, ganz in Blau gehalten. Umringt wird das Auge von aufwirbelndem Schnee und im Augenlid selbst sind lauter kleine Eiszapfen. Vielleicht ist es auch nur eine Spiegelung von dem, was das Auge sieht, aber genau sagen könnte ich es nicht.
In der unteren Hälfte ist mit großen blutroten Buchstaben der Titel zu sehen.

Die Geschichte spielt im Dezember um Nikolaus herum. Am 4. des Monats beginnen die unerklärbaren Vorkommnisse.
Die fünf Jugendlichen, um die es geht, Zwillingsmädchen und drei Jungs, werden anfangs nacheinander vorgestellt. Es handelt sich hierbei um Elke und Miriam, Andreas, Robert und Niklas.
Ich erfuhr in kurzen Zügen, in welchen Familienverhältnissen sie aufwachsen und wie ihr Umgang untereinander ist.
Im Laufe der Handlung konnte ich zu den Jugendlichen immer besser eine Verbindung aufbauen.
Die Fünf sind einem mysteriösen Geheimnis auf der Spur, das ganz Perchtal in Gefahr bringen könnte. Dabei wird das Verhalten der Erwachsenen immer mysteriöser, je näher sie der Lösung kommen …

Anfangs war alles etwas verwirrend, da die Geschichte mit einem erwachsenen Andreas begann, der nach 16 Jahren in seine alte Heimat zurückkam.
Aber schnell wurde mir bewusst, dass mir der Autor durch Rückblicke die Geschichte erzählen möchte. Durch das Wechseln der Zeiten und unerklärliche Handlungen wurde die Geschichte immer interessanter. Sehr oft bekam ich sogar eine Gänsehaut, da immer mehr seltsame Dinge geschahen, die der normale Menschenverstand nicht erklären kann.

Ich konnte den Roman nur mit Pausen lesen, da mir sonst die mysteriösen Geschehnisse zu viel geworden wären. Zudem brauchte ich Ruhe, um das Geschehen häppchenweise zu verdauen.
Wenn es allein nach der Spannung gegangen wäre, hätte ich den Roman an einem Stück gelesen!
Von Anfang an hielt Herr Finn die Spannung hoch. Immer, wenn ich dachte, ich könne mal wieder ruhiger durchatmen, kam die nächste Szene, die mir den Atem raubte.
Nach der Hälfte des Thrillers ließ der Autor eine Bombe platzen und danach wurde es teilweise richtig dramatisch und die Spannung stieg ins Unermessliche. So bekam ich nur noch geringe bis gar keine Verschnaufpausen mehr.

Als es parallele Situationen gab, in denen z. B. die Zwillinge etwas erlebten und zur gleichen Zeit Niklas oder Roland und Andreas etwas herausfanden, wurden diese Erlebnisse durch Cliffhanger sehr spannend gemacht.
Trotz der Pausen hatte ich immer einen Drang weiterzulesen. Ich musste immer wissen, wie es weitergeht.

Wenn ich in diesem Buch schmökerte, konnte ich die Kälte des bayerischen Dezembers richtig spüren. Auch konnte ich mit den Jugendlichen mitfühlen und es war, als würde ich alles hautnah miterleben. Durch die gesamte Handlung zog sich eine Beklemmung vor etwas Unbekanntem, die mich ebenfalls von Beginn an erfasste.

Dieser Thriller war zudem auch sehr informativ. Ich erfuhr einiges über den geschichtlichen Hintergrund von Nikolaus, ich erhielt Kenntnisse über die Kelten und ihre Bräuche und wie durch Knecht Ruprecht all das vermischt wurde. Der Autor ließ zwischendurch auch immer wieder örtliches Wissen in die Handlung einfließen, wie zum Beispiel was Berchtesgaden ausmacht oder was der Name von Perchtal bedeutet.
Auch gab es vor der Geschichte eine Inhaltsangabe, aus der ersichtlich wurde, dass der Thriller nur vier Kapitel hat. Diese sind in Abschnitte unterteilt, deren Titel den Inhalt beschreiben.
Weihnachtslieder oder Notizen wurden in Kursivschrift dargestellt.

Fazit:

Dies war der erste Mysterythriller, der mir eine Gänsehaut bescherte, und die kam nicht nur von der winterlichen Handlung.
Ich vergebe mit gutem Gewissen fünf klirrend kalte Sterne.

Bewertung: 5 Sterne

Autorenportrait:

Thomas Finn wurde 1967 in Chicago geboren und lebt heute in Hamburg. Der ausgebildete Werbekaufmann und Diplom-Volkswirt ist preisgekrönter Spiele- und Romanautor und hat einige Jahre als Lektor und Dramaturg sowie als Chefredakteur bei Nautilus gearbeitet. Im Spielbereich stammen zahlreiche Abenteuer-Publikationen aus seiner Feder, darunter weit über ein Dutzend Titel des beliebten deutschen Fantasy-Rollenspiels Das Schwarze Auge. Hauptberuflich arbeitet er als Roman-, Spiel-, Theater- und Drehbuchautor. Mit seinem Roman »Das unendliche Licht« gewann er 2007 die Segeberger Feder. »Weißer Schrecken« ist sein neuer Mystery-Thriller bei Piper. Quelle: Piper

23.11.2010

Titel: Weihnachtsengel gibt es doch
Autor: Wiggs, Susan
Originaltitel: Lakeshore Christmas
Übersetzer: Senn, Ivonne
Verlag: MIRA Taschenbuch
Erschienen: 1. November 2012
ASIN: B009SP4JOG
Seitenzahl: ca. 401
Einband: eBook
Preis: 8,99 €
© MIRA Taschenbuch Verlag

Inhalt:

Es gibt wohl niemanden auf der Welt, der Weihnachten so sehr liebt wie Maureen Davenport. Deshalb ist die allein stehende Bibliothekarin auch überglücklich, dass sie dieses Jahr endlich das große Krippenspiel an Heiligabend organisieren darf. Leider wird ihr aber Eddie Haven zur Seite gestellt, der größte Weihnachtszyniker der Welt. Über jede Kleinigkeit muss sie stundenlang mit ihm streiten. Doch dann erhält Maureen eine Nachricht, die ihre Welt auf den Kopf stellt: Die Bibliothek, die sie leitet, soll geschlossen werden! Jetzt kann ihr nur noch ein Wunder helfen – nie hätte sie damit gerechnet, dass ihr Weihnachtsengel ausgerechnet der Mann ist, der dieses Fest überhaupt nicht leiden kann! Quelle: MIRA Taschenbuch

Meine Meinung:

Wunderschön!

Maureen und Eddie sind ziemlich verschieden, und doch haben sie einen Augenblick in ihrer Vergangenheit, den sie gemeinsam durchlebt haben.
Während Maureen Davenport Weihnachten und alles was damit zu tun hat liebt und alles Menschenmögliche tut, damit diese Zeit wunderschön wird, hasst Eddie Haven diese Zeit wie nichts anderes. Er hat überwiegend schlechte Erfahrungen zu und um Weihnachten gemacht und das von klein auf. Doch trotz allem plant er zusammen mit der Stadtbibliothekarin Maureen das Grippenspiel in der Kirche.
Maureen ist in einer tollen Familie mit Zusammenhalt, tollen Geschwistern und einer klasse Stiefmutter aufgewachsen. Bis auf eine dunkle Zeit aus ihrer Jugend kann sie sich 100% glücklich schätzen.
Eddie hingegen wuchs als Einzelkind auf, war ein Kinderfilmstar, auch noch ausgerechnet durch einen Weihnachtsfilm, und wuchs in einer ruhelosen Familie auf. Weshalb er mit Familie und Weihnachten überhaupt nichts anfangen kann.

Jedenfalls sollen diese beiden Figuren gemeinsam das diesjährige Grippenspiel in der örtlichen Kirche koordinieren, planen, zusammenarbeiten. Dabei bekommen sie sich teilweise ziemlich in die Haare.
Doch trotz, oder gerade da sie so verschieden aufgewachsen sind und unterschiedliche Ansichten haben, gibt es eine gewisse Anziehungskraft zwischen ihnen.
Während sie also zusammenarbeiten, erfahren sie immer mehr über den jeweils anderen und verlieben sich ineinander, ohne es dem anderen zu zeigen…

Nebenher taucht immer wieder für einen kurzen Moment eine andere Figur am Rande der Geschichte auf, die dauernd behauptet, dass trotz Chaos und Schwierigkeiten beim Grippenspiel, alles gut werden würde.
Diese Nebenfigur berührte mein Herz.

Die Autorin schaffte es im Laufe der Geschichte, mich immer mehr von sich zu überzeugen.
Der Roman ist einfach wunderschön erzählt und ließ mich in eine wunderschöne Weihnachtsgeschichte eintauchen, die sogar ein wenig mystisch ist.
Beide Hauptfiguren wurden mit der Zeit durch Rückblicke immer besser vorgestellt und wuchsen mir sehr ans Herz. Aber eine kleine Nebenfigur rührte mich zutiefst und ließ mich an Wunder glauben.
Susan Wiggs konnte mir auch mit ihren Worten sehr gut nahelegen, weshalb Eddie so ein Missfallen an Weihnachten hat und Maureen trotz herber Niederschläge an Weihnachten und seinen Wundern festhält. Beide sind authentische Figuren und ich bin der Autorin dankbar für so einen schönen Weihnachtsroman!

Fazit:

Das Buch hat richtig Lust auf Weihnachten gemacht und gezeigt, dass es doch Engel gibt, wenn man daran glaubt. Die volle Punktzahl von mir.

Bewertung: 5 Sterne

Autorenportrait:

Susan Wiggs, die an der Harvard Universität studiert hat, ist leidenschaftlich gern Autorin. Zudem ist sie Mutter, Ehefrau und überzeugte Feministin. Ihre Hobbys sind lesen, reisen und stricken. Sie lebt mit ihrem Mann, ihrer Tochter und dem Hund auf einer Insel im nordwestlichen Pazifik.
Susan Wiggs hat für ihre Romane viele Auszeichnungen erhalten, unter anderem den begehrten RITA Award, der von den Romance Writers of America verliehen wird.
Quelle: MIRA Taschenbuch

Titel: Die Touristin
Autor: Stevens, Taylor
Originaltitel: The Informationist
Übersetzer: Strohm, Leo
Verlag: Goldmann Verlag
Erschienen: 18. Juni 2012
ISBN-10: 3442478235
ISBN-13: 9783442478231
Seitenzahl: 446
Einband: Klappbroschur
Serie: Mission Munroe I
Preis: 9,99 €
© Goldmann Verlag

Inhalt:

Ich spüre deine Angst. Ich weiß, wenn du lügst. Ich kenne deine Schwächen, und ich werde sie nutzen. Ich bin ein Chamäleon. Und ein Jäger. Ich spreche zweiundzwanzig Sprachen. Meine Aufträge führen mich in die gefährlichsten Regionen dieser Welt. Man zahlt mir ein Vermögen, damit ich Informationen aufspüre und manchmal auch Menschen. Mehr als einmal habe ich getötet – ungewöhnlich für eine Tochter von Missionaren, ich weiß. Ich töte, um zu überleben. Doch nun bin ich selbst zur Gejagten geworden. Mein Name ist Vanessa Munroe. Und dies ist meine Geschichte. Quelle: Goldmann Verlag

Meine Meinung:

Vorsicht, Gefahr!

Vanessa Munroe, genannt Michael, reist durch die Welt und nimmt Aufträge der besonderen Art an. Sei es als Bote, als Auftragskillerin oder als besonders hartnäckige Schnüfflerin. Wie in diesem Fall.
Ein Millionär engagiert sie um im tiefen Dschungel Afrikas seine Tochter zu finden.
Da sie alleine arbeitet, kommt sie eher an Informationen jeglicher Art heran als eine organisierte Suchmannschaft. Zudem kann sie mehrere Sprachen und Dialekte, was in Afrika in manchen Gebieten sehr hilfreich ist.
Und so beginnt eine Suchaktion in spezieller Weise. Sie fängt in Europa an, und erstreckt sich über mehrere afrikanische Staaten. Dabei begibt sie sich selbst in Lebensgefahr und muss sich ihrer eigenen Vergangenheit stellen, die mit Afrika verwurzelt ist.

Auf ihrer Suche nach dem Mädchen, gerät sie auch immer tiefer in den bürokratischen Dschungel des schwarzen Kontinents und stößt auf eine Mauer des Schweigens. Denn je mehr sie in gewissen Gegenden Nachforschungen betreibt, umso unliebsamer wird sie empfangen.
Anfangs wurde sie dazu noch von ihrer Vergangenheit in Form von Alpträumen geplagt. Das ließ allerdings immer mehr nach, je länger sie in Afrika verweilte, ihrer alten Heimat.

Der Prolog begeisterte mich schon und das erste Kapitel klang noch besser. Daher war ich sehr gespannt ob die Autorin dieses hohe Niveau an Spannung durch den ganzen Roman beibehalten konnte. Größtenteils konnte Taylor Stevens dieses Versprechen auch einhalten.
Ein paar Längen gab es dann doch, aber die gab es wegen diversen Erklärungen, damit ich als Leser besser verstand, wie das Leben in Afrika eigentlich abläuft.

Die Autorin führt den Leser in die Wildnis des afrikanischen Dschungels und dessen Tücken.
Ich erkannte während dem Lesen richtig gehend, wie die Autorin mir Afrika, die dortige Landschaft und ihre Gepflogenheiten näher brachte. Dadurch wurde mir bewusst, dass sie alles, was sie über dieses Land schreibt, selbst kennt. Topp!

Die Hauptfigur, wie auch der Kontinent Afrika, wurden im Laufe der Zeit immer besser beschrieben. Michaels Sprachkenntnisse im afrikanischen Raum und auch wie es dazu kam, fand ich sehr gut erklärt. Ebenso wie ihre Verzweigungen zu dem großen Kontinent.
Taylors Schreibstil ist flüssig und der Roman lässt sich sehr gut lesen. Für ein Debüt ist es äußerst professionell geschrieben und ich freue mich schon auf die weiteren Thriller um die Protagonistin Munroe.

Fazit:
Dieser Roman ist kein Thriller der normalen Art. Er fesselte mich von Anfang an und raubte mir den Atem.
Somit vergebe ich diesem tollen Roman fünf von fünf Sterne.
Nun freue ich mich auf den zweiten Teil um die Protagonistin Vanessa „Michael“ Munroe!

Bewertung: 5 Sterne

Mission Munroe-Reihe:

1. Die Touristin
2. Die Sekte
3. Die Geisel

Autorenportrait:

Ihre Kindheit war rastlos. Weil ihre Eltern Mitglieder des »Kinder Gottes«-Kults waren, wuchs Taylor Stevens an ständig wechselnden Orten auf der ganzen Welt auf – oft getrennt von ihrer Familie. Mit zwanzig gelang ihr der Ausbruch aus der Sekte. Heute lebt sie mit ihren zwei Kindern in Dallas und schreibt weiter an ihrer international erfolgreichen Mission-Munroe-Serie. Quelle: Goldmann Verlag

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Juli '16

  

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